Für Bücherfreunde

Imprimatur

Ein Jahrbuch für Bücherfreunde

Seit 1937 gibt die Gesellschaft der Bibliophilen e.V. das schon 1930 begründete Jahrbuch IMPRIMATUR heraus. In den meist reich illustrierten Beiträgen unseres traditionsreichen Jahrbuchs werden in großer thematischer Spannweite alle Bereiche vorgestellt, die die vielfältigen bibliophilen Interessen von Sammlern, Bücherfreunden und Buchliebhabern berühren.

Historische Sammlungen, Probleme ihrer Erhaltung und Restaurierung finden ebenso Berücksichtigung wie aktuelle Tendenzen der Buchillustration, der Buchgestaltung oder des Bucheinbandes. Geistesgeschichtliche, buch- und kunsthistorische Themen werden durch die Vorstellung einzelner Typographen und Sammlerpersönlichkeiten ergänzt. Die behandelten Sammelgebiete umfassen das breite Spektrum von den Inkunabeln bis zu den Groschenheften des 20. Jahrhunderts.

Die Mitglieder der Gesellschaft der Bibliophilen e.V. erhalten in regelmäßiger Folge kostenlos das renommierte, mehrfach auch von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnete Jahrbuch, das, seit 2001 herausgegeben von Ute Schneider, seit 2003 wieder in zweijährigem Rhythmus erscheint.

Einzelne ältere Jahrgänge sowie einige Sonderpublikationen der GdB sind im folgenden Verzeichnis noch lieferbarer Veröffentlichungen zusammengestellt. Für Mitglieder gibt es Sonderpreise, die bei der Geschäftsstelle erfragt werden können.

Verzeichnis der lieferbaren Veröffentlichungen (Stand: 01.07.2021)

Nichtmitglieder beziehen das aktuelle Jahrbuch direkt über den Harrassowitz Verlag oder den Buchhandel.

Bestellung über den Harrassowitz Verlag

Inhalt Imprimatur 2021

Hrsg. von Ute Schneider

Das gebrauchte Buch

  • Daniel Bellingradt: Das gebrauchte Buch
  • Philippe Schmid: Sharing Marks in Early Modern Books
  • Julia Bangert: Auf der Suche nach verborgenen Schätzen. Kauf und Vermittlung gebrauchter Bücher durch die Agenten Herzog August d.J. (1579–1666)
  • Shanti Graheli: Used Books and the Republic of Letters
  • Mona Garloff: Die Entstehung des Antiquariatsbuchhandels in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts

Sammeln und Gestalten

  • Julia Ellinghaus: Bilderwelten auf wissenschaftlichen Instrumenten der Frühen Neuzeit und ihre graphischen Vorlagen
  • Sabine Knopf: Von Schedels Weltchronik bis Meyers Universum
  • Carsten Scholz: Marie Caroline Duchesse de Berry in der Epoche der Restauration. Spurenlese in einer Sammlung des Antiquariats Bibermühle
  • Volkmar Enderlein: Friedrich Sarre, Marcus Behmer und die islamische Kunst
  • Dorothée Bores: Ausbruch aus dem «Konzeptionssilo» der Werbegrafik. Der Buchillustrator Herbert Holzing
  • Albrecht Götz von Olenhusen: Abenteuer eines Bibliophilen im Underground. Über das Sammeln von Raubdrucken
  • Michael Wörgötter: Genzsch Antiqua redesigned. Eine Schrift zwischen den Zeiten

 

Inhalte älterer Ausgaben

Imprimatur Inhalte 1956 bis 1976 (PDF)

Imprimatur Inhalte 1980 bis 1994 (PDF)

Imprimatur Inhalte 2001 bis 2009 (PDF)

Imprimatur Inhalte 2010 bis 2019 (PDF)

 

Lesekostproben

Welche öffentlichen Institutionen sammeln eigentlich Comics?
Wie wichtig ist die Seltenheit eines Buches als Wertindikator?
Was hat es mit Franz von Lipperheides Kostümbibliothek auf sich?

Fragen über Fragen … gleichsam als «Appetithappen» stehen hier zwei ausgewählte Beiträge aus dem Imprimatur-Band des Jahres 2005 zur Lektüre und zum Download bereit sowie ein Text aus dem aktuellen Jahrbuch 2019 (erscheint im Juni).

Bernd Dolle-Weinkauff

Vom Kuriositätenkabinett zur wissenschaftlichen Sammlung

Imprimatur 2005

Christiane Lauterbach

Rara, Rariora, Rarissima

Imprimatur 2005

Joachim Brand und Britta Bommert

Franz von Lipperheide und seine «Sammlung für Kostümwissenschaft»

Imprimatur 2019

Kontakt zur Herausgeberin:

Prof. Dr. Ute Schneider
Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien
Lehr- und Forschungsbereich Buchwissenschaft
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
55099 Mainz
Tel. 0049/6131/3923468
Fax 0049/6131/3925487
uschneid@uni-mainz.de