nur noch bis 8. Februar 2026
Kabinettausstellung:
KörperGeometrie. Ilse Leda und Friedrich Vordem-Gildewart

Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur
Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden

Die jüdische Tänzerin und Choreografin Ilse Leda (1906—1981) und der konstruktiv arbeitende Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart (1899—1962) lernten sich um 1925 im dadaistisch geprägten Hannover im Umfeld von Joachim Ringelnatz und Kurt Schwitters kennen. Während ihre Karriere aufgrund des Nationalsozialismus 1937 abriss, konnte Vordemberge-Gildewart verborgen im niederländischen Exil weiterarbeiten. Dass Ledas Einfluss auf seine Werke ab diesem tragischen Punkt ihrer Beziehung größer war, als bisher angenommen, ist Thema der Kabinettausstellung, die die Geschichte einer großen Liebe zweier künstlerisch eng verbundener Menschen erzählt.

Zur Ausstellung ist beim Deutschen Kunstverlag der gleichnamige Katalog erschienen, herausgegeben von Arta Valstar-Verhoff und Roman Zieglgänsberger, 224 Seiten, 30 € an der Museumskasse, ISBN 978-3-422-80283-4.

 

Bild: «Ausdrucks-Studien» – Schule für Tanz und Gymnastik Ilse Leda – Hannover, fotografiert von Lore Feininger, um 1930.