2. Oktober 2026, 17 Uhr
Verleihung des Gottfried-Pott-Gedächtnispreises
Kunstarche Wiesbaden e.V.
Im Rad 42, 65197 Wiesbaden
Die Kunstarche Wiesbaden e.V. bewahrt «künstlerische Nachlässe, macht Wiesbadener Kunstgeschichte sichtbar und schafft einen Ort für Begegnung, Forschung und Erinnerung». Seit einigen Jahren nimmt sie auch verstärkt den Bereich Kalligrafie in den Blick. Gottfried Pott (1939–2024), der in Wiesbaden lebende international renommierte Kalligraf und Schriftkünstler, engagierte sich viele Jahre im Beirat und übergab einen Teil seines Nachlasses an die Kunstarche Wiesbaden.
Ihm zu Ehren hat der Vorstand der Kunstarche Wiesbaden den Gottfried-Pott-Gedächtnispreis aus der Taufe gehoben. Dieses Jahr wird er zum ersten Mal vergeben, und zwar an den norwegischen Kalligrafen Christopher Haanes (Jahrgang 1966). Der Preis möchte einen international anerkannten Kalligraphen auszeichnen, dessen Veröffentlichungen und Workshops eine weite Schülerschaft gefunden haben. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert und mit dem Ankauf eines Schriftblattes verbunden.
Die Preisverleihung findet am Freitag, dem 2. Oktober 2026 um 17 Uhr in der Kunstarche Wiesbaden im Gebäude des Stadtarchivs in Wiesbaden statt. Die Laudatio hält Dr. Stefan Soltek, ehemaliger Direktor des Offenbacher Klingspor Museums für Schrift- und Buchkunst. Um Anmeldung wird gebeten: kontakt@kunstarche-wiesbaden.org
Am selben Abend wird die von Tabitha Kraus kuratierte Ausstellung Meister ihrer Klasse eröffnet. Zu sehen sind Arbeiten von Christopher Haanes, Johannes Boehland, Karlgeorg Hoefer, Friedrich Poppl, Hermann Kilian, Werner Schneider, Gottfried Pott, Katja Tränkner und Uta Wolf. Bis 18. Oktober.
Gottfried Pott 2016 in der Kunstarche Wiesbaden. Foto: Silvia Werfel