Schließphase eingeläutet: Ab dem 2. November 2026 wird das UNESCO-Welterbe-Ensemble Goethes Wohnhus mit Hausgarten und Pavillons denkmalgerecht instandgesetzt.
Zum Abschiedswochenende (30. Oktober bis 1. November 2026) ist das Wohnhaus zum letzten Mal für Besucher:innen geöffnet. Interessierte können sich im Foyer des Goethe-Nationalmuseums über die anstehenden Maßnahmen informieren. Eine Wiedereröffnung von Goethes Wohnhaus ist voraussichtlich 2029 geplant.
Um Besuchereingang und Dauerausstellung im Goethe-Nationalmuseum während der dreijährigen Sanierungsphase für den Besucherverkehr offenhalten und durch neue digitale Angebote ergänzen zu können, müssen im November 2026 Umbaumaßnahmen in Foyer und Vortragsraum durchgeführt werden. Deshalb schließt das gesamte Goethe-Nationalmuseum vom 2. November bis zum 30. November 2026 für den Publikumsverkehr.
Während der Schließung gibt es künftig unter dem Motto «Goethe außer Haus» alternative Vermittlungs- und Serviceangebote – im digitalen Raum sowie vor Ort in diversen Häusern der Stiftung.
Im Zentrum steht das Goethe-Nationalmuseum, das ab dem 1. Dezember 2026 mit seiner Dauerausstellung Lebensfluten – Tatensturm wieder regulär für den Publikumsbesuch öffnet und über die Schließphase hinweg mit schrittweise ergänzten Inhalten wie Mit-Mach-Stationen neue Besuchsanlässe schafft. Als Ersatz für das geschlossene Wohnhaus gibt es zudem neue Vermittlungsangebote in Foyer sowie im Digitalen Salon des Museums. Mit VR-Brillen erleben Gäste u.a. einen virtuellen Rundgang durch Goethes Wohnhaus.
Hier finden Sie weitere Informationen zur denkmalgerechten Instandsetzung und kuratorischen Überarbeitung des Goethe-Wohnhaus-Ensembles sowie zur Spendenaktion #WoistGoethe.
Im Goethe- und Schiller-Archiv ist noch bis 13. Dezember 2026 die Ausstellung Zwischen Ordnung und Verlust. Die Entstehung der ‹Marke› Goethe zu sehen. Hier der Flyer zum Download:
Bild: Blick in Goethes Wohnhaus. © KSW, Foto: Gordon Welters