bis 4. Oktober 2026
«Es hat sich selbst aus mir gemalt» – Joachim Ringelnatz als Maler
Buchheim Museum
Am Hirschgarten 1, 82347 Bernried am Starnberger See

Der Schriftsteller und Kabarettist Joachim Ringelnatz (1883–1934) zählt zu den bekanntesten Literaten der Weimarer Republik. Dass in seinem Werk aber auch die bildende Kunst eine wichtige Rolle spielt, ist nach 1933 in Vergessenheit geraten. Die erste Ausstellung seiner Gemälde 1923 in der renommierten Galerie von Alfred Flechtheim in Berlin brachte den Durchbruch des Dichters als Maler. Im Folgejahr wurden seine oft kleinformatigen, von feiner Erzählkunst geprägten Gemälde gemeinsam mit Bildern von Otto Dix und George Grosz ausgestellt.

Das 2002 in Cuxhaven gegründete Joachim-Ringelnatz-Museum beherbergt heute die größte Sammlung an Dokumenten und bildkünstlerischen Werken von Ringelnatz. Aus seinen Beständen stammt der Hauptteil der Exponate, ergänzt um Leihgaben aus verschiedenen Museen und Privatsammlungen. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Joachim-Ringelnatz-Museum, Cuxhaven, sowie dem Ernst Barlach Haus, Hamburg, und wird von Dr. Ulrich Luckhardt kuratiert.

Letzte Station der Ausstellung ist das Ernst Barlach Haus – Stiftung Hermann F. Reemtsma in Hamburg, sie ist hier vom 25. Oktober 2026 bis zum 7. Februar 2027 zu sehen.

Der von Erika Fischer, Stephan Dahme und Karsten Müller herausgegebene Katalog ist bei Hirmer, München, erschienen, hat 128 Seiten und kostet 30 €.

Faltblatt des Buchheim Museums zum Download: BM-Flyer-Ringelnatz

 

Bild: © Joachim-Ringelnatz-Museum, Cuxhaven