bis 18. Oktober 2026
Im Modus der Serie. Differenz, Variation und
Wiederholung in Architektur und Design
Museum Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main
Serien eröffnen ein Spiel der Nuancen und Differenzen; der Redundanzen und Wiederholungen. Jede begonnene Serie lässt sich durch ähnliche Gegenstände erweitern. Gegenstände, die im Modus der Serialität erdacht, erzeugt, rezipiert oder konsumiert werden, verweisen stets auf verwandte Gegenstände der gleichen Serie. Doch was genau macht die Serie zur Serie? Welche Bedeutung hat Serialität für die Gestaltung von Alltagswelten und an welchen Stellen erlaubt die Serie individuelle Anpassungen? Die Ausstellung möchte neue Zugänge zum Themenfeld der Serialität anbieten.
Studien von Studierenden der RWTH Aachen und der HfG Offenbach veranschaulichen exemplarisch die Vorzüge, Chancen und Widersprüche serieller Gestaltung und Produktion und wollen daran erinnern, dass jede Serie nicht nur Produkte hervorbringt, sondern auch Vorstellungen davon, wie wir leben wollen.
Vertreten sind die Bereiche Bauen, Produkt-, Kommunikations- und Interieurdesign. Im Fokus unter anderem: die Schriftgestaltung im Neuen Frankfurt der 1920er-Jahre (Satzschrift Futura) und das von König Sejong 1443 entwickelte Hangul, das Schriftsystem der koreanischen Sprache, als generatives System verstehen.
Blick in die Ausstellung. Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst