Das Internet,1 bis in die 90er Jahre fast ausschließlich als wissenschaftliche Kommunikationsplattform genutzt, hat sich mittlerweile durch die Ausbreitung des „World Wide Web“ zu einem der größten Marktplätze entwickelt. Das „alte“ Medium Buch wird hier als Ware in großer Quantität feilgeboten. Zahlreiche Anbieter von neuen und gebrauchten Büchern stellen ihr Sortiment ins Netz.2 Oft werden bestehende Antiquariatskataloge lediglich für das Internet aufbereitet bzw. formal umgesetzt.
Der Büchersammler kann darüber hinaus aus einer Vielfalt von Informationen wählen und über Suchmaschinen, wie z. B. Google oder die Metasuchmaschine Metager, zu beinahe jedem Thema eine unerschöpfliche Menge von Stichworten finden - es gibt Seiten zu einzelnen Autoren, zu Epochen der Buchproduktion, zum Buchbinden, zum Buchhandel sowie zum Bibliothekswesen. Wichtig ist es, die richtige Suchstrategie anzuwenden. Die verschiedenen Suchmaschinen bieten Hilfefunktionen an, mit denen sich der im Umgang mit dem Internet Unerfahrene zunächst vertraut machen sollte.
Doch ergibt sich das Problem, daß das Internet keine leicht überschaubare Struktur besitzt. Jeder kann, ob privat oder kommerziell, mit dem nötigen fachlichen Verständnis und technischen Equipment Informationen über das Internet zugänglich machen. Es existieren keine offiziellen Verzeichnisse oder Findbücher, um sich die gewünschten Inhalte zu erschließen, und eine qualitative Bewertung der eingestellten Informationen existiert nicht. Ein weiteres Kennzeichen des Internets ist seine Internationalität. Eine Trennung zwischen in- und ausländischen Angeboten ist für den Sammler oder für den nach bestimmten Informationen Suchenden kaum durchzuführen, da der Informationsfluß keine nationalen Grenzen kennt. Im Umkehrschluß bedeutet dies eine vor einigen Jahren noch nicht vorstellbare Erweiterung der Möglichkeiten, gewünschte Informationen auch aufzufinden. Trotz der unbestrittenen Vorzüge, die das Stöbern in den Beständen eines Antiquariates, das Fachsimpeln mit dem Antiquar und die sinnliche Erfahrung3 im direkten Umgang mit dem alten Buch mit sich bringen, kann der Sammler nun grenzenlos suchen und die Angebote vergleichen.

True book lovers appreciate the feel of a book in the hand - especially if it is a fine leather binding. Even an ordinary paperback feels and reads differently than the same text listed on a computer screen or read aloud. What the computer has done is made information about books even more accessible to the public.4

Es gibt keine zeitlichen oder räumlichen Begrenzungen, lediglich die Sprachkompetenz jedes einzelnen bzw. die Versiertheit im Umgang mit der Technik kann die Nutzung des sich bietenden Angebotes einschränken. Die Standardsprache im Internet ist Englisch, daher bieten die deutschsprachigen Seiten oft eine parallele englische Version an, die englischen Seiten jedoch keine Übersetzung in andere Sprachen. Aber auch hier schaffen einige Anbieter Alternativen, indem Unternehmen kooperieren und die Inhalte auf diese Weise theoretisch weltweit in der jeweiligen Landessprache zugänglich gemacht werden (siehe unten). Des weiteren existieren zahlreiche bibliographische Quellen, Mailing Lists und andere für den Büchersammler interessante Hilfsmittel im Netz.

Zum Thema Antiquariatsbuchhandel im Internet wurden bislang keine umfangreicheren wissenschaftlichen Studien veröffentlicht,5 jedoch beleuchten von bibliothekarischer und wirtschaftswissenschaftlicher Seite erstellte Artikel dieses Feld.6 Oft finden sich diese Informationen nur im Internet selbst oder in den von kommerziellen Anbietern antiquarischer Medien bereitgestellten Dokumentationen oder Pressemitteilungen, die sicherlich aus Marketingerwägungen im Sinne der Unternehmen ausgerichtet sind. Auch dieser Artikel kann das Thema nur anreißen und einige für den Büchersammler interessante Internetseiten vorstellen. Die Auswahl soll nicht als Werbung für bestimmte kommerzielle Anbieter verstanden, sondern lediglich als exemplarisch für das Angebot gesehen werden. Ausgeklammert sind dabei Internetauktionshäuser, z. B. Ebay oder Ricardo, da hier der Buchbereich nur einen kleinen Teil des Angebotes ausmacht und die Beschreibung von deren Funktionalität den Rahmen dieses Überblicks sprengen würde. Dieser Artikel wendet sich an Sammler und Interessierte, die bislang nur wenig oder noch keinen Kontakt mit dem Internet haben, aus diesem Grund wurde im wesentlichen auf die englischsprachige Fachterminologie des Internets verzichtet.


Informations- und Hilfsmittel für Büchersammler im World Wide Web

Um die unendliche Vielfalt der Informationen in eine für den Suchenden überschaubare Form zu bringen, bieten zahlreiche Seiten, teils privat, teils kommerziell, im Internet Übersichten zu bestimmten Themen an. Das Aufspüren dieser Seiten ist nicht einfach und deren Funktionalität ist ebenfalls unterschiedlich.
Einen guten Einstieg im deutschsprachigen Bereich bietet die Seite des Hochschulbibliothekszentrums Nordrhein-Westfalen (http://www.hbz-nrw.de). Hier findet man einen strukturierten Überblick über das Medium Buch im Internet, u. a. eine Liste von Antiquariaten in der ganzen Welt und Aktionshäusern. Leider sind die angeführten Internetseiten zum Teil nur spärlich kommentiert und eine Reihe von Verknüpfungen sind doppelt oder nicht mehr gültig. Dennoch bietet die Trennung nach Themengebieten einen ersten Überblick, und es stellt die wohl umfangreichste deutschsprachige Sammlung von Internetverknüpfungen (engl. „Link“) im Buch- und Bibliotheksbereich dar. Speziell für den bibliothekarischen Bereich sind auf der Homepage der Fachhochschule Hannover interessante Links zu finden (http://www.fh-hannover.de/bibl/vb/werkzeug.htm). Auf das alte Buch ausgerichtet ist eine auf dem Server der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn gespeicherte Übersicht von Internetadressen.7 Obwohl primär Handschriften und verwandte Themen im Vordergrund stehen, werden dort unter Punkt 13 auch zehn nützliche Verknüpfungen zum Themenbereich „Rara, Antiquaria, Bibliophilie“ gelistet.
Umfangreicher ist die Zusammenstellung des Leiden Centre for the Book (www.etcl.nl/bw.linksen.htm). Thematisch gegliedert, jedoch unkommentiert, werden hier rund ums Buch Internetadressen aufgeführt. Im englischsprachigen Raum findet der Buchliebhaber umfassendere Möglichkeiten, sich über das Angebot an Informationen kundig zu machen. Die von der Verlagsgruppe Bowker betriebene Informationsseite „Bookwire“ (www.bookwire.com) bietet Zugriff auf die bibliographischen Publikationen der Verlages, z. B. „Books in Print“ oder „Ulrichs“ und listet über 3500 kategorisierte Verknüpfungen zu allen Bereichen des Mediums Buch. Eine gute Übersicht über die für den Sammler zur Verfügung stehenden Ressourcen und die Terminologie des Büchersammelns liefern die englischsprachigen Seiten „Resources for Booksellers and Book Collectors“ (http://books.interdart.co.uk/books/) und die Informationsseite http://www.massmedia.com/~mikeb/rcb/. Glossarien finden sich vor allem auf kommerziellen Seiten, wie z. B. den Antiquariatsplattformen Abebooks oder Alibris (siehe unten), aber auch spezielle Seiten wie „Book Terminology“ (http://www.djmcadam.com/antiquarian.html).
Daneben stellen private bzw. semikommerzielle Seiten eine nicht überschaubare Anzahl von Verknüpfungen zusammen. Erwähnenswert ist u. a. die Seite von Steve Trussel (www.trussel.com/f_books.htm), aber nur der Vielfalt wegen. Denn leider ist diese Zusammenstellung sehr unübersichtlich, scheinbar willkürlich und zahlreiche Verknüpfungen sind nicht mehr aktuell. Gerade im Bereich der privaten Seiten existieren zahlreiche interessante Beispiele, die sich oft auf bestimmte Sammelgebiete beschränken, auf die jedoch nicht weiter eingegangen werden kann.
Erwähnt sei lediglich die deutsche Seite „Der Büchersammler“ (http://members.aol.com/LiberFL/private/Buechersammler/), die sich an Sammler von Büchern des 15. bis 18. Jahrhunderts richtet. Eine wichtige Grundlage für den Sammler von Büchern ist sicherlich die Bibliographie. Hier bietet das Internet die Möglichkeit, in Bibliothekskatalogen aller Welt zu recherchieren und nach kurzer Suche finden sich die Verknüpfungen zu den wichtigsten nationalen und internationalen Bibliotheken.
Wie in vielen anderen Bereichen würde jedoch die Suche in jedem einzelnen Katalog einen erheblichen Zeitaufwand mit sich bringen. Abhilfe schafft hier der „Karlsruher Virtuelle Katalog“ (http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html) der Universitätsbibliothek Karlsruhe. Mit dieser Suchmaschine kann der Nutzer alle deutschen Bibliotheksverbünde und die wichtigsten internationalen Bibliotheken, zum Beispiel den Katalog der British Library oder den der Library of Congress durchsuchen. Die Treffer werden unter Angabe der entsprechenden Bibliothek oder des Bibliotheksverbundes angezeigt.


Mailing Lists und Diskussionsforen

Eine dem Medium Internet entsprechende Kommunikationsform sind die Mailing Lists bzw. Diskussionsforen, die der Diskussion bestimmter Themen durch einen Nutzerkreis dienen. Die Zugangsvoraussetzungen sind je nach Anbieter verschieden, was zum Teil auf die technischen Voraussetzungen des Forumbetreibers zurückzuführen ist.
In der Regel muß sich ein Nutzer zunächst als Teilnehmer registrieren lassen. Die Teilnahme an diesen Diskussionsgruppen ist anonym. Oft reicht hierzu bereits die Angabe einer korrekten E-mail-Adresse, die auf dem Server des Forumbetreibers gespeichert und bei der Übermittlung eines Beitrages geprüft wird, sowie die Wahl eines Paßworts. Diese Praxis läßt in der Regel keine Rückschlüsse auf den Namen des Nutzers oder dessen Herkunft zu. Man erhält nach der Anmeldung eine E-mail des Forumbetreibers, die zur Bestätigung zurückgesandt werden muß. Dadurch ist gewährleistet, daß nur tatsächlich existierende E-mail-Adressen registriert sind. Die Inhalte der Diskussionen sind nicht inhaltlich festgelegt. Man kann als registrierter Nutzer ein Thema vorgeben, zu dem dann andere Teilnehmer Beiträge liefern können. Eingeschränkt sind die Themen zum Teil nur durch die Vorgaben des Betreibers, zum Beispiel keine kommerziellen Angebote zu schicken, sondern nur fachliche Fragen zu stellen. Eine redaktionelle Bearbeitung oder inhaltliche Überprüfung der Beiträge findet in der Regel aber nicht statt. Es liegt im Ermessen des Betreibers, bei Mißachtung der Vorgaben ein Mitglied von der Teilnahme am Forum auszuschließen. Eine Verpflichtung des angemeldeten Nutzers, Beiträge zu verfassen, besteht nicht, das heißt, man kann auch passiv eine Diskussion verfolgen.

Die Recherche im Internet zeigt, daß die Mehrzahl der Mailing Lists zum Thema Büchersammeln im englischsprachigen Bereich zu finden ist. Die Form dieser Foren ist unterschiedlich. Zum Teil wird ein Thema durch den Versand einer E-mail an den Mailserver des Forums, das heißt - stark vereinfacht - an den Rechner der Institution, die die technischen Voraussetzungen zur Verfügung stellt, zur Diskussion gestellt. Allen Teilnehmern des Forums wird in diesem Fall per E-mail dieselbe Nachricht zugesandt, und sie können wiederum durch eine Antwort-E-mail ihren Kommentar abgeben. Ein Vorteil dieser Mailing Lists ist, daß eine Reihe von Themen parallel diskutiert werden kann. Jedoch erhalten die einzelnen Teilnehmer somit eine Vielzahl von E-mails, was einen erheblichen Zeitaufwand beim Lesen der Nachrichten zur Folge hat, da an einem Tag sehr leicht mehrere hundert Beiträge über eine solche Liste geschickt werden können. Einige Mailing Lists bieten daher die Möglichkeit, die Beiträge zunächst über einen bestimmten Zeitraum zu sammeln und dann erst an einen Empfänger zu senden. Der Nutzer erhält jedoch in beiden Fällen alle Nachrichten übermittelt, ungeachtet des Themas.

Eine andere Form dieser Mailing Lists ähnelt einem Schwarzen Brett („bulletin board style“). Ein registrierter Teilnehmer kann zu einem bestimmten Thema eine Diskussion eröffnen. Die Frage ist nur über eine bestimmte Internetseite zu sehen und man kann über ein Feld auf dieser Seite Kommentare oder Antworten geben. Der Vorteil ist, daß sich so jeder nur die für ihn interessanten Themen aussuchen kann. Zum Lesen und Verfassen der Nachrichten ist jedoch ein ständiger Internetkontakt nötig.

Auf einer anderen Ebene des Internets laufen die sogenannten „Newsgroups“, wie zum Beispiel rec.collecting.books (http://www.massmedia.com/~mikeb/rcb/). Das ist eine Seite zum Austausch von Informationen zu Themen des Büchersammelns. Dies sind ebenfalls Diskussionsforen und mit der zweiten Form der Mailing Lists vergleichbar.8 In der Regel ist die Teilnahme an solchen Diskussionsformen für den Nutzer kostenlos, doch gibt es im amerikanischen Raum bereits Tendenzen, die Mitgliedschaft an eine Jahresgebühr zu knüpfen.
Die Liste „Bibliophile“ (Anmeldung über: www.bibliophilegroup.com/biblio_list.html) wurde nach eigenen Angaben zum Nutzen für Anbieter und Sammler von alten und vergriffenen Büchern eingerichtet. Die Teilnahme an dieser Liste ist nach einer dreimonatigen Übergangsfrist kostenpflichtig, die Jahresgebühr liegt derzeit bei $ 30,-. Die Teilnehmer erhalten die Beiträge per E-mail zugesandt. Eine Einschränkung auf bestimmte Themen ist nicht möglich, jedoch wird auf Wunsch eine sogenannte Digest-Funktion angeboten. Durch diese Option werden in einem vom Anbieter festgelegten Rhythmus die E-mails zu einer Datei zusammengefaßt und chronologisch geordnet dem Nutzer übermittelt. Ältere Beiträge können über eine Archivfunktion angefordert werden.
Eine sehr ansprechende Liste bietet die Metasuchmaschine „Bookfinder“ (siehe unten), genannt „Bookfinder Index“ (Anmeldung über www.bookfinder.com), da hier über die Situation des antiquarischen Onlinebuchhandels diskutiert werden kann. Angesprochen werden in erster Linie Antiquare oder sonstige der Buchbranche verbundene „Professionals“, doch steht die kostenlose Teilnahme allen interessierten Nutzern frei. Untersagt ist die Übermittlung von Buchangeboten, da es sich um die Liste einer kommerziellen Metasuchmaschine handelt und daher Konkurrenz vermieden werden soll.
Bereits seit 1990 steht die Mailing List „ExLibris“ über den Server der Universität Berkeley in Kalifornien (http://palimpsest.stanford.edu/byform/mailing-lists/exlibris/) dem Informationsaustausch von an alten Büchern, Manuskripten und Spezialsammlungen interessierten Sammlern und Anbietern zur Verfügung. Die Liste bietet eine Digest-Funktion und der Nutzer wird gebeten, Beiträge nicht an alle Teilnehmer, sondern entweder nur an den Verfasser einer bestimmten Nachricht oder an den Betreiber der Liste zu senden.
Ohne diese Digest-Funktion erhält ein Teilnehmer dieses Forums pro Woche bis zu 500 E-mails, da es seit einigen Jahren auch Antiquariaten gestattet ist, unter bestimmten Vorgaben Verkaufskataloge oder einzelne Buchofferten über diesen Weg online zu verbreiten. Leider halten sich die Teilnehmer nur unzureichend an die Vorgaben, wie die hohe Zahl von Einzelbeiträgen zeigt, von denen etwa ein Drittel kommerziell ist. Da auch diese Liste unmoderiert ist, werden zum Teil auch Themen zur Diskussion gestellt, die nicht unmittelbar mit dem Thema „Büchersammeln“ in Verbindung stehen, wie zum Beispiel Hotel- bzw. Restaurantempfehlungen in amerikanischen Großstädten. Die Themenauswahl ist oft auf amerikanische Interessen beschränkt und bietet für den europäischen Raum nur bedingt nutzbare Informationen. Es ist allerdings eines der größten Foren für den Austausch zwischen Büchersammlern.


Antiquariatsverbände

Sich einen Überblick über alle national und international im Internet vertretenen Antiquariate zu verschaffen, ist, wie bereits dargestellt, unmöglich. Selbst Link-Sammlungen, wie die Seite des HBZ, bieten nur eine Auswahl. Einen anderen Weg, sich den Antiquariaten zu nähern, sind deren im World Wide Web vertretenen Verbände. Natürlich kann man auch hier nicht die Gesamtheit der Unternehmen erfassen, sondern nur die organisierten Antiquariate finden. Jeder nationale Antiquariatsverband ist mit einem mehr oder weniger umfangreichen Angebot im Internet vertreten. Oft sind es nur die Adresse und Ansprechpartner, die erwähnt werden. Zudem scheinen viele dieser Seiten seit Jahren nicht mehr aktualisiert worden zu sein.
Ein breites Spektrum bietet der Auftritt der „International League of Antiquarian Booksellers“ (www.ilab-lila.com). In diesem 1947 gegründeten internationalen Verband sind die wichtigsten nationalen Organisationen repräsentiert, und es sind 20 internationale Antiquariatsvereinigungen verlinkt, unter anderen auch der „Verband Deutscher Antiquare e.V.“. Der Internet-Auftritt der Mitgliedsverbände ist unter der Oberfläche der ILAB eingebunden. Des weiteren bietet die Seite eine Suchmöglichkeit nach den den einzelnen Verbänden angeschlossenen Antiquariaten. Diese stellen wiederum ihre Angebote in die Datenbank der ILAB. Der Verband wird hier zu einer Antiquariatsplattform: Man kann ein Buch in einen Warenkorb aufnehmen lassen und direkt bei dem betreffenden Antiquariat bestellen. Die Anzeige der Treffer ist jedoch unsortiert und daher ist ein Vergleich von gleichen Angeboten nur durch eine genaue Spezifizierung der Suche möglich. Einschränkend muß erwähnt werden, daß neben den angegliederten nationalen Verbänden noch zahlreiche weitere existieren und nur ein geringer Prozentsatz der Antiquariate organisiert ist.
Dies trifft auch auf den „Verband Deutscher Antiquare e. V.“ (www.antiquare.de) zu. Etwa 300 Mitglieder sind in diesem Verband organisiert. Der Internet-Auftritt dient zur Präsentation der Organisation nach außen und der Übermittlung von Informationen an Mitglieder und an andere Interessierte. Als Benutzer-Service findet man auf der Seite eine Zusammenstellung der wichtigsten nationalen und internationalen Messe- und Buchauktionstermine. Die Daten werden vierteljährlich aktualisiert, und über Verknüpfungen ist ein schneller Wechsel zu den großen Auktionshäusern möglich. Das Angebot wird abgerundet durch ein Verzeichnis der im Antiquariatsbuchhandel gebräuchlichen Abkürzungen mit englischer und französischer Übersetzung. Gerade im Hinblick auf die Internationalität des Internets ist dies eine sehr hilfreiche Übersicht.
Zahlreiche Antiquariate sind auch im Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisiert. Über die Seite http://www.antiquare-mvz.de sind die Adressen und Fachgebiete von 270 Antiquariaten verzeichnet. Ein Sammler kann sich eine Liste zu einem bestimmten Fachgebiet abrufen oder die Antiquariate einer bestimmten Stadt anzeigen lassen. Eine Suchmöglichkeit in den Katalogen der Antiquariate besteht über die Webseite des Börsenvereins nicht.


Antiquariatsplattformen

Wie bereits erwähnt steht man im Internet vor dem Problem der Informationsvielfalt. Trotz des Engagements zahlreicher Antiquariate, sich online zu präsentieren, muß man als Nutzer erst mühevoll suchen, um sich das Angebot zu erschließen. Gerade kleinere Antiquariate haben zudem aus finanziellen und technischen Gründen oft nicht die Möglichkeit, eine eigene Homepage mit einer funktionierenden Suchmaske zu erstellen. Seit einigen Jahren gibt es neben dem Angebot der einzelnen Antiquariate auch sogenannte Antiquariatsbestellplattformen (engl. „Listing Service“) oder „Internet-Marktplätze für antiquarische, vergriffene und gebrauchte Bücher“.9 Diese Firmen bieten Antiquariaten die Möglichkeit, ihr Sortiment auch in einem größeren Rahmen den Kunden zugänglich zu machen. Die Daten werden hierbei an einen Anbieter übermittelt, der diese aufbereitet und in sein Angebot einbindet. Die dadurch entstehenden Kosten werden in allen Fällen den Anbietern der Bücher berechnet. Laut einer Studie von Abebooks, der weltweit größten Plattform für antiquarische Bücher im Internet, hat sich der Absatz von gebrauchten Büchern über das elektronische Medium von 10 Prozent im Jahr 2001 auf mehr als 14 Prozent im Jahr 2002 erhöht.10 Diese Steigerung ist signifikant für die wachsende Bedeutung des Internets auch im sehr traditionellen Antiquariatsbuchhandel. Die Zahlen sind jedoch nicht unumstritten,11 da sie aufgrund einer Befragung der an dieser Plattform teilnehmenden Antiquaren erstellt wurden.
Im Bereich der Antiquariatsplattformen hat es in den letzten drei Jahren eine Konzentrationsbestrebung gegeben,12 was für den Käufer den Vorteil einer besseren Überschaubarkeit und eines größeren Angebotes bietet, jedoch eine Monopolisierung und Verdrängung kleinerer Anbieter mit sich bringt. Diese Plattformen treten dabei als Vermittler zwischen Anbieter und Kunden auf. Die durch einen Kauf entstehende Rechtsbeziehung entsteht in der Regel nur zwischen Anbieter und Käufer. Die Antiquare listen ihr Angebot oft bei mehreren dieser Plattformen, um eine höhere Absatzchance zu gewährleisten. Längst sind die Grenzen zwischen nationalen und internationalen Anbietern nicht mehr vorhanden. Dies spielt vor allem für die Bezahlung der Bücher mit evtl. zollrechtlichen Fragen eine Rolle und zwingt den Käufer zu einer erhöhten Aufmerksamkeit. Die Bezahlung erfolgt bei deutschen Büchern in der Regel per Überweisung, im internationalen Bereich ist die Kreditkarte fast unabdingbar.
Nachfolgend sollen einige der wichtigsten Antiquariatsplattformen vorgestellt und ihre Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede aufgezeigt werden. Neben den genannten Antiquariatsplattformen oder Marktplätzen existieren noch zahlreiche andere nationale und internationale Unternehmen, die versuchen, sich in diesem Markt zu etablieren.
Eine - unvollständige - Zusammenstellung mit näheren Angaben findet sich unter www.netbooknet.com oder der Homepage von Steve Trussel.


Abebooks

Im September 2001 übernahm das kanadische Unternehmen Abebooks (Advanced Book Exchange Inc.) die deutsche Online-Plattform Justbooks.de. Justbooks war 1999 mit dem Ziel gegründet worden, dem Nutzer den Zugang zu vergriffenen Fachbüchern zu erleichtern und entwickelte sich bis 2001 mit ca. 5,3 Millionen angebotenen Titeln und ca. 1000 angeschlossenen Antiquariaten zu einem der größten Anbieter in Europa. Das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen „Abebooks Europe GmbH“, im Internet aufrufbar unter www.abebooks.de, und hat seinen Sitz in Düsseldorf. Im Februar 2002 wurde in die Datenbank des deutschen Tochterunternehmens auch der komplette Titelbestand aller weltweit bei Abebooks gelisteten Angebote implementiert. Laut Abebooks sind derzeit (Stand Januar 2003) mehr als 40 Millionen Bücher von mehr als 10000 angeschlossenen Antiquaren aus 42 Ländern gelistet. Damit entstand nach eigenen Angaben das weltweit größte Internetantiquariat.13 Die Nutzer haben nun nicht allein auf die Angebote deutscher Antiquare, sondern auch auf alle weltweit bei Abebooks angebotenen Bücher Zugriff, und die deutschen Antiquariate bieten ihre Bücher weltweit an. Die meisten Antiquariate finden sich im englischsprachigen Raum, und somit liegt der Schwerpunkt der in der Datenbank gelisteten Büchern in diesem Bereich. Zudem kooperiert das Unternehmen mit dem Online-Buchhändler Amazon, um den Antiquariaten eine weitere Angebotsplattform bieten zu können.
Die Antiquare zahlen für die Dienstleistung von Abebooks eine monatliche Einstellgebühr, gestaffelt nach der Zahl der angebotenen Bücher, und derzeit 5 Prozent vom Umsatz beim Verkauf eines Buches. Die Beträge sind für jeden ersichtlich und die Kosten daher sehr transparent. Der anbietende Antiquar erstellt den Eintrag eines Buches und übermittelt diesen an Abebooks. Um eine Vergleichbarkeit der Einträge zu ermöglichen und sicherlich auch zur Intensivierung der Bindung der Antiquariate an Abebooks, bietet das Unternehmen hierfür zum kostenlosen Download die leistungsfähige Antiquariatssoftware „HomeBase“. Hierin werden vom Antiquar die Einträge erstellt und an Abebooks übermittelt. Die Aktualisierung der auf der Abebooks Plattform gelisteten Bücher erfolgt wiederum durch den Antiquar, der jeweils die aktuelle Version seiner Angebote an Abebooks schickt. Die Aktualität der Daten hängt somit von der Datenpflege der beteiligten Antiquariate ab.
Während der Such- und ggf. Bestellvorgang in deutscher Sprache abgewickelt werden kann, sind die von ausländischen Antiquaren eingestellten Bücher in der Sprache des Anbieter, meist Englisch, beschrieben. Eine Übersetzung findet nicht statt, so daß der Nutzer sich auch mit der englischen Fachterminologie vertraut machen muß. Abebooks bietet über die Hilfsfunktion ein Glossar in mehreren Sprachen und eine Übersicht der gebräuchlichen Größenabgaben für Bücher an.
Beim Aufruf der Startseite öffnet sich eine für den ungeübten Internetnutzer zunächst etwas unübersichtlich wirkende Vielfalt von Informationen. Jedoch ist die Orientierung nach einem kurzen Überblick sehr einfach. In der obersten Zeile hat man Zugriff auf einige Grundfunktionen, wie zum Beispiel den Warenkorb und die umfangreiche Hilfefunktion. Man kann nach der Registrierung auf sein Nutzerkonto zugreifen und sich dort über bereits getätigte Käufe informieren. Unterhalb dieser Zeile befindet sich eine Statuszeile, hier ein rot unterlegter Balken, mit Verknüpfungen zur Detailsuche, und zu den redaktionellen Teilen „Stöbern“ und „Highlights“.
Der Punkt „Bücher verkaufen“ richtet sich im wesentlichen an professionelle Händler, jedoch kann sich der Privatnutzer in einer beispiellosen Offenheit über die finanziellen Modalitäten der Zusammenarbeit zwischen Abebooks und Antiquaren informieren. Der nächste Block enthält ein Feld mit einer einfachen Suchmaske, die die Kategorien „Autor“, „Titel“ und „Stichwort“ umfaßt. Je nach Thema ergibt sich hier eine große Menge von Treffern, die zunächst nach Relevanz aus dem gesamten weltweiten Datenbestand oder bei vorheriger Aktivierung der Funktion „Deutschsprachige“ auf die deutschen Bücher beschränkt listet. So bringt z. B. das Stichwort „Gutenberg“ nicht nur alle Bücher, die den Namen „Gutenberg“ im Titel enthalten, sondern auch von Ausgaben, bei denen „Gutenberg“ in irgendeiner Form, zum Beispiel als Verlagsbestandteil, vorkommt. Bei der Angabe eines Autorennamens bietet diese Suchmaske keine Differenzierung zwischen Vor- und Nachnamen an. Zur Spezifizierung der Suche wird eine Verknüpfung zu einer weitaus leistungsfähigeren Suchmaske angeboten.
Der Nutzer gelangt sowohl über den Menüpunkt „Detailsuche“ wie auch „Erweiterte Suche“ zu dieser Maske. Den Sammler erwartet eine ausgefeilte Suchfunktion. Genaue Abstufungen sind möglich, die bis zu den Bereichen „Erscheinungsjahr“ und „Preis“ reichen. Über diese erweiterte Suche ist auch eine Sortierung der Treffer nach Autoren möglich, was die einfache Suchmaske nicht bietet. Außerdem ermöglicht die Angabe nach dem Muster „Nachname, Vorname“ exakte Treffer. Die Verknüpfung mehrerer Suchbegriffe führt zu immer genaueren Ergebnissen, wie bereits erwähnt auch in englischer Sprache.
Die Anzeige der Treffer ist auf maximal 50 beschränkt. Lediglich die Suche nach bestimmten Sachgebieten ist über diese Funktion nicht zufriedenstellend durchführbar. Der Nutzer hat jedoch die Möglichkeit, über die redaktionell bearbeitete Startseite in bestimmten Kategorien zu stöbern. Hat man ein Buch gefunden, kann man dieses mit einem Mausklick im Warenkorb deponieren und die Suche fortsetzen. Man kann jedoch auch mit dem Anbieter in Kontakt treten, um nähere Angaben wie zum Beispiel Portokosten oder den genauen Zustand eines Buches zu erfragen. Dies ist gerade bei Geschäften mit ausländischen Anbietern ratsam, da die Nebenkosten hier einen nicht unerheblichen Faktor darstellen. Auch das komplette Angebot des entsprechenden Händlers läßt sich über eine Verknüpfung mit der Homepage des Anbieters oder dem bei Abebooks gelisteten Titelbestand schnell durchsuchen. Weitere redaktionelle Themen sind Kategorien wie „Lesetipp“, „Bestseller“ oder „Top Autor“. Hier verläßt Abebooks die reine kommerzielle Funktion des Dienstleisters für Antiquariate, und man könnte schon fast von einer Leseförderung sprechen. Im unteren Bereich der Startseite sind nochmals alle Verknüpfungen zu den oben beschriebenen Menuepunkten sowie zu einer Informationsseite zum Unternehmen und den Kontaktadressen aufgelistet.
Vor dem Bestellvorgang muß sich der Nutzer bei Abebooks registrieren. Hierbei gibt man seine E-mail-Adresse an und wählt sich ein Paßwort. Diese Kombination macht den Geschäftsverkehr über Abebooks sehr sicher, da nur durch die korrekte Angabe von beidem eine Bestellung möglich ist. Diese wird zudem über eine sichere Verbindung abgewickelt, da man bei einer Bestellung neben der eigenen Anschrift bei ausländischen Anbietern auch meist noch die Nummer der Kreditkarte angeben muß, um eine Zahlung zu ermöglichen. Aufgrund der hohen Kosten scheidet die Möglichkeit der Überweisung ins Ausland meist ebenso aus wie der Versand von Bargeld durch das damit verbundene Risiko nicht sinnvoll ist. Die Angaben zur Zahlung werden bei Abebooks zwischengespeichert und vom Antiquariat abgerufen. Dieses System ist dem Verschlüsselungsstandard im Internet entsprechend sicher. Die Bestellung selbst wird direkt über ein internes Abebooks-System an den Anbieter des gewünschten Buches übermittelt. Das System produziert einen Lieferschein, den der Anbieter ausdrucken und dem Buch beilegen soll. Hierauf sind zur nochmaligen Prüfung durch den Käufer alle Daten gespeichert. Der Käufer selbst erhält nach dem Abschicken der Bestellung eine Rückbestätigung per E-mail. Alle über Abebooks abgewickelten Transaktionen lassen sich über ein sogenanntes Nutzerkonto nachvollziehen.
Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß sich das Angebot von Abebooks natürlich nicht nur an den bibliophilen Sammler richtet, sondern ein breites Publikum ansprechen soll. Optisch und redaktionell bietet das Unternehmen einen hohen Standard, jedoch dauert der Aufbau der Startseite durch die Einbindung von Bildern teilweise recht lange.


ZVAB

Der 1996 gegründete Anbieter ZVAB (Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher) zählt im deutschsprachigen Raum sicher zu den bekanntesten Antiquariatsplattformen. Derzeit sind in der Datenbank ca. 5,5 Millionen Bücher von über 1100 Antiquariaten gelistet. Obwohl dieser Anbieter im Vergleich zum Konkurrenten Abebooks deutlich kleiner ist, liegen die Stärken beim Angebot im deutschsprachigen Bereich. Der Geschäftssitz der meisten teilnehmenden Antiquariate befindet sich in Deutschland bzw. den angrenzenden Nachbarländern. Laut Schätzungen des Unternehmens nehmen mehr als die Hälfte der deutschen Antiquariate an diesem Marktplatz teil.14 Auch bei dieser Plattform können nur Händler Bücher anbieten und zudem unabhängig von der dem privaten Nutzer zugänglichen Plattform untereinander Handel treiben. Das „Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher“ sieht seine Funktion folgendermaßen:

Das ZVAB versteht sich nicht als Konkurrenz zum klassischen Antiquariatsbuchhandel. Der Onlinebuchhandel mit antiquarischen Büchern kann und will den realen Antiquariatsmarkt nicht ersetzen. Wir bieten vielmehr den „klassischen“ Antiquariaten die Möglichkeit, ihr Angebot weltweit bekannt zu machen. [...]. Der Umsatz, den die Antiquariate dadurch erzielen, ist für viele mittlerweile sogar existenzsichernd.15

Die Antiquariate werden bei ZVAB Mitglieder und bezahlen ebenso wie bei Abebooks eine monatliche Gebühr und einen Prozentsatz vom Verkaufserlös. Die Höhe dieser Gebühren ist bei diesem Anbieter nicht so klar ersichtlich, doch dies hat für den Bücherkäufer keine Bedeutung und den Antiquariaten wird eine dreimonatige Testphase gewährt, bevor sie mit dem Unternehmen eine längerfristige Geschäftsbeziehung eingehen. Die Struktur der Datenaufbereitung erinnert im Gegensatz zu Abebooks stärker an den traditionellen Antiquariatsbuchhandel. Die Anbieter stellen über die Plattform komplette Kataloge zu einem bestimmten Thema zur Verfügung. In welchem Rhythmus die Inhalte dieser Kataloge aktualisiert werden, scheint jedoch im Ermessen der Antiquariate zu liegen, wodurch auch bereits verkaufte Bücher oft noch über einen längeren Zeitraum hinweg zu finden sind.
Auch optisch unterscheidet sich ZVAB deutlich von Abebooks. Vorherrschend ist die klare Struktur der Eingangsseite mit Verknüpfungen zu den für den Sammler notwendigen Funktionen. Hier sind nur wenige über das reine Angebot hinausgehende redaktionelle Inhalte zu finden. Im Vordergrund steht das Angebot der angeschlossenen Antiquariate. Am linken Rand bietet ZVAB u. a. eine thematische Gliederung des Angebotes und die sehr nützliche Funktion eines „Schwarzen Bretts“, in das ein Buchwunsch eingetragen werden kann. So kann sich ein angeschlossenes Antiquariat gegebenenfalls mit dem Sammler in Verbindung setzen, falls das Buch dort vorhanden ist bzw. gezielt angekauft wird. Auch der Service, die aktuellen Termine von Antiquariatsmessen anzuführen, ist ein für den Sammler gutes Hilfsmittel, da auch die Verknüpfungen zu den Internetseiten der Auktionshäuser gelistet sind.
Die auf der Eingangsseite zu findende Suchmaschine bietet zunächst auch nur die Möglichkeit, den Datenbestand nach bestimmten „Suchworten“ abzufragen. Die Verknüpfung der eingegebenen Suchworte erfolgt automatisch. Tips zur Einschränkung der Suche finden sich mittels der ausgezeichneten Hilfefunktion dieser Plattform. Die Option der Einschränkung auf „Neuzugänge“ kann eine Hilfe sein, da man so Zugriff auf die aktuellen Angebote erhält und die Mühe einer vergeblichen Bestellung zwar nicht ausschließt, jedoch vermindert. Eine Verknüpfung führt auch hier zu einer erweiterten Suchfunktion. Mit dieser ist es möglich, Suchkriterien wie Autor, Titel oder Verlag vorzugeben. Leider erfolgt die Ausgabe der Suchergebnisse immer nach Einstelldatum, Preis oder Relevanz, das heißt, es ist keine Sortierung nach Autoren oder Buchtiteln möglich. Daher ist ein Vergleich von Treffern nur schwer zu realisieren und die Suche gestaltet sich bei einer großen Treffermenge schwierig.
Auch bei ZVAB hat der Nutzer beim Finden eines Titels über eine Verknüpfung die Möglichkeit, auf die Homepage des Anbieters zu gelangen, um das komplette Angebot zu durchsuchen. Die E-mail-Adresse des Antiquariates ist angegeben, falls der Sammler konkrete Rückfragen zu einem Titel hat. Die Geschäftsverbindung kommt wiederum nur zwischen dem anbietenden Antiquariat und dem Bücherkäufer zustande. Anders als bei Abebooks gestaltet sich auch der Bestellvorgang. Da die Übertragung der Daten bei einer Bestellung zwar elektronisch, jedoch nicht über eine sichere Verbindung erfolgt, rät ZVAB aus Sicherheitsgründen davon ab, sensible Daten wie Kontoverbindung oder Kreditkartennummern über diesen Weg zu senden. Nach Übermittlung der Bestellung tritt das Antiquariat mit dem Käufer über E-mail in Verbindung. Bei inländischen Anbietern wird die Bezahlung meist über Rechnung, bei ausländischen über Kreditkarte abgewickelt. Es ist ratsam, nach Abstimmung mit dem Antiquariat die Daten per FAX zu senden.
Seit 1999 ist das ZVAB Teil der Münchner Mediantis AG16, hervorgegangen aus dem Online-Buchhändler buecher.de. Über eine Leiste im oberen Bereich kann man das Angebot neuer Bücher, Musik und neuer Medien aufrufen. Das ZVAB hat in Deutschland einen hohen Bekanntheitsgrad, da seit Jahren in fast unveränderter Form dort Bücher angeboten werden. Wie Umfragen unter Bibliotheken zeigen, neigen diese ebenfalls dazu, über diese Plattform antiquarische Bücher zu recherchieren und gegebenenfalls auch zu bestellen. Die fehlenden redaktionellen Inhalte sind hierbei nicht von Nachteil, da der nach alten Büchern suchende Sammler auf solche Informationen nicht unbedingt Wert legen muß. Einziger Nachteil ist die nach heutigen Maßstäben etwas unzureichende Suchfunktion und Ausgabe der gefundenen Bücher, die das Arbeiten mit ZVAB erschwert.


Alibris

Eine bedeutende Antiquariatsplattform ohne deutschen Kooperationspartner ist das amerikanische Unternehmen Alibris, dessen Werbeslogan „Books You Thought You'd Never Find“ sogar markenrechtlich geschützt wurde. Der Nutzer hat über diesen Marktplatz Zugriff auf ca. 15 Millionen gebrauchter Bücher. Für den Offline-Vertrieb der Bücher in den USA, England und Australien arbeitet das Unternehmen mit der Borders Group zusammen.
Optisch erinnert die Startseite an das Angebot von Abebooks. Das Angebot der Bücher scheint zunächst hinter den redaktionellen Teil mit einigen Abbildungen zurückzutreten. Wie bei Abebooks erweist sich dieser Teil als sehr informativ, wenn auch nicht essentiell notwendig, und die Aufschlüsselung nach Kategorien ist geringer. Die Standard- wie die erweiterte Suchroutine sind übersichtlich gestaltet und sehr funktionell. Alibris offeriert neben der allgemeinen Suche noch ein speziell auf den Sammler ausgerichtetes Angebot an bibliophilen Ausgaben. Hier hat der Nutzer noch weiterführende Suchfunktionen, um den Katalog nach solchen Ausgaben zu durchsuchen. Im Gegensatz zu den oben beschriebenen Plattformen von Abebooks und ZVAB fungiert Alibris nicht nur als Vermittler zwischen Händlern und Käufern, sondern auch als Antiquariat. Ob diese Bücher in Kommission verkauft werden, kann durch den Käufer nicht nachvollzogen werden. Ein weiterer Vorteil ist, daß die Versandkosten bei einer Bestellung genau kalkuliert werden und dem Nutzer somit ein korrekter Endpreis übermittelt wird.
Im Bereich der amerikanischen und englischen Bücher bietet Alibris neben Abebooks die größte Auswahl und ist daher für den Sammler eine hervorragende Quelle.


Kleinere deutsche Anbieter

Unter dem Anbieter Zeusman sind derzeit ca. 1,8 Millionen Bücher von 220 Antiquariaten gelistet. Auch hier können nur gewerbliche Anbieter als Verkäufer aufgenommen werden. Laut Angaben des Unternehmens bestellen neben privaten Sammlern etwa 500 deutsche Buchhandlungen über Zeusman. Diese Plattform ist sowohl für Anbieter von antiquarischen Büchern als auch für Käufer kostenlos. Finanziert wird das Angebot durch Werbebanner von verschiedenen Unternehmen. Verkaufte Bücher werden durch eine Bestellung automatisch gelöscht.

Die Plattform Booklooker bezeichnet sich selbst als Bücherflohmarkt. Im Gegensatz zu anderen Anbietern bietet das Unternehmen neben professionellen Antiquariaten auch Privatleuten die Möglichkeit, Bücher zu verkaufen.17 Booklooker verfolgt damit ein anderes Konzept, und das Angebot der Bücher scheint eher im niedrigpreisigen Bereich zu liegen. Insgesamt finden sich derzeit fast 2,3 Millionen Bücher im Angebot. Eine Einstellgebühr wird nicht erhoben, jedoch wird beim Verkauf eines Buches eine Provision von 8 Prozent fällig, die der Verkäufer zu tragen hat. Die Aktualisierung wird automatisch durchgeführt, da bei einer Bestellung das Buch aus dem Datenbestand gelöscht wird. Kommt die Transaktion nicht zustande, muß der Anbieter die Buchdaten erneut übermitteln. Für Sammler, die sich von Büchern trennen möchten, ist dieses Angebot eine Alternative zum traditionellen Antiquariatsbuchhandel. Auch für Antiquariate bringt dieses Konzept einen Vorteil, da keine monatlichen Kosten entstehen. Nach erfolgter Transaktion kann der Anbieter durch den Kunden bewertet werden.


Metasuchmaschinen

Die Suche in den Katalogen der Antiquariatsplattformen ist für jeden Sammler eine gute Möglichkeit, ein breites Spektrum von Büchern zu überblicken und vergleichbare Angebote zu sondieren. Der Nachteil der einzelnen Anbieter liegt jedoch darin, daß sich nur eine begrenzte Zahl von Antiquariaten daran beteiligen, diese jedoch auch bei anderen Anbietern ihre Bücher offerieren. Im Internet finden sich Unternehmen, die diesem „Problem“ durch eine Zusammenführung des Angebotes von Plattformen begegnen. Es sind in der Mehrzahl kommerzielle Unternehmen, die auf einer anderen Ebene mit den Antiquariatsplattformen vergleichbar sind.
Sie übernehmen hier die Funktion von Metasuchmaschinen, d. h. die Suche innerhalb von Suchdiensten, und bieten ein fast unbegrenztes Angebot und eine höhere Zahl vergleichbarer Treffer für eine bestimmte Suche. Dabei treten diese Unternehmen nicht als Zwischenhändler oder Bestellplattform auf, sondern leiten den Nutzer nach dem Auswählen eines Buches wiederum auf die Homepage der jeweiligen Antiquariatsplattform weiter. Das Angebot ist in jedem Fall von den gelisteten Plattformen abhängig, so daß der Sammler sich auch hier nicht nur auf eine der Metasuchmaschinen verlassen sollte. Im Folgenden soll kurz auf einige dieser Seiten eingegangen werden.


Bookfinder

Die Suchmaschine Bookfinder geht auf eine Entwicklung zweier Studenten der University of California in Berkeley zurück. Auf der Basis der 1996 erstmals erprobten Technologie wurde ab 1998 eine der größten Metasuchmaschinen weltweit aufgebaut, in deren Datenbank im Moment mehr als 40000 Antiquariate ihr Sortiment listen. Hierzu werden die Datenbanken von mehr als 40 Antiquariatsplattformen und Internet-Buchhändlern, vor allem aus dem amerikanischen Raum, abgefragt.
Die Suchmaske ist sehr einfach gehalten und umfaßt als frei eintragbare Kriterien lediglich „Autor“ und „Titel“, jedoch hat der Nutzer auch die Möglichkeit des Zugriffs auf eine detailliertere Suchmaske mit den Punkten „ISBN“, „Preis“ oder „Keywords“. Die Ausgabe der Treffer erfolgt nach Autoren geordnet. Diese werden jedoch nicht alphabetisch angeordnet, und ein Muster läßt sich nicht erkennen. Weitere Sortierungen sind nicht möglich. Bei der Auswahl eines Buches erhält man die Übersicht der möglichen Anbieter. Falls mehrere Antiquariate das Buch führen, werden die Treffer nach den Kriterien „Preis“ und „gebraucht oder neu“ angeordnet. Ein Manko ist, daß innerhalb der gebrauchten Bücher keine Trennung nach verschiedenen Auflagen vorgenommen wird.
Die Vergleichbarkeit der Preisangaben ist daher kritisch zu bewerten. Als besonderes Feature können speziell Bücher in den Sprachen Französisch, Deutsch oder Italienisch gesucht werden. Die Seitensprache selbst ist jedoch in allen Fällen Englisch.


AddAll

Der Anbieter AddAll vereinigt das Angebot von 41 Antiquariatsplattformen mit über 20000 angeschlossenen Händlern. Gegründet „von Sammlern für Sammler“ kann über diese Seite die umfangreichste Datenbank antiquarischer Bücher im Internet durchsucht werden. Dem Nutzer werden die Bücherpreise auf Wunsch in allen wichtigen Währungen angezeigt und man kann sich die Versandkosten kalkulieren lassen. Die Basis hierfür sind von den einzelnen Plattformen vorgegebene Pauschalen. Zudem kann man bestimmte Suchergebnisse über die Funktion „Saved Search“ zwischenspeichern und mit einer anderen Suche fortfahren. AddAll bietet eine einfache Suchmaske über die Startseite, die auch das Angebot der Online-Buchhändler Amazon, Barnes&Noble und Borders umfaßt, und eine speziell für die Suche nach antiquarischen Büchern entwickelte Suchfunktion. Angezeigt werden die Treffer alphabetisch sortiert nach Titeln, jedoch hat der Nutzer die Möglichkeit, die Anzeige auch nach Autorennamen, Preis oder Anbieter sortieren zu lassen.
Bei der Trefferanzeige wird neben der Angabe der das Buch führenden Antiquariatsplattform der Name des anbietenden Antiquariats genannt. Die Anzeige ist übersichtlich und für den unerfahrenen Nutzer leicht zu bedienen. Verknüpfungen zu Partnerseiten für die Bereiche „Musik“ und „Video/DVD“ runden das Angebot ab.


Suche&Finde Bücher

Die einzige Metasuchmaschine im deutschsprachigen Raum ist der österreichische Anbieter SFB - Suche & Finde Bücher. Betreiber ist ein Wiener Antiquariat, das seine Homepage seit 1999 um die Verbindung zu zahlreichen Antiquariatsplattformen erweitert hat. Gelistet sind in der Datenbank ca. 60 Millionen Bücher vor allem der Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum, wobei nicht nur die Marktführer, sondern auch kleinere Unternehmen berücksichtigt werden. Wie die anderen Metasuchmaschinen tritt SFB nur als Vermittler zwischen den Antiquariatsplattformen und den Nutzern auf. Finanziert wird das Angebot durch die daran teilnehmenden Unternehmen. Suchkategorien sind „Autor“, „Titel“, „Stichwort“ und „ISBN“, wobei durch die Anwahl von Kriterien wie „Gebunden“ oder „Taschenbuch“, „Signiert“, „Erstausgabe“ und die Auswahl der Sprache weitere Einschränkungen gemacht werden können. Die Zahl der Treffer wird unter den Logos der angeschlossen Antiquariatsplattformen angezeigt, und sie können über das Anklicken des jeweiligen Logos ausgewählt werden. Leider ist die Suchroutine nicht immer exakt. So können bei der Wiederholung einer Suche teilweise andere Ergebnisse angezeigt werden. Ob dies mit einer Fehlfunktion in der Suchroutine zusammenhängt oder darauf zurückzuführen ist, daß die Datenbanken der angeschlossenen Anbieter zeitweilig nicht erreicht werden, konnte hier nicht geklärt werden.


Resümee

Die Nutzung des Internets hat in den letzten Jahren immer stärker zugenommen und dem Sammler ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Besonders die Antiquariatsplattformen und die darauf aufbauenden Metasuchmaschinen bieten Zugriff auf Millionen von Büchern. Gleichzeitig bieten die Antiquariate ihre Bestände weltweit an.
Ohne es zunächst zu realisieren, bewegt man sich durch Datenbanken auf der ganzen Welt. Die Vielfalt der Möglichkeiten bringt jedoch eine Einschränkung in der Beziehung zwischen Antiquar und Käufer mit sich. Der virtuelle Spaziergang durch die Bücherwelten des Internets läßt den Nutzer zu schnell die Kostenseite und den kommerziellen Hintergrund der Angebote vergessen. So muß jeder entscheiden, wie er mit den vielfältigen Möglichkeiten umgehen will. Das Internet wird möglicherweise die Struktur des Antiquariatsbuchhandels grundlegend verändern und gedruckte Kataloge überflüssig werden lassen. In einem im Internet abrufbaren Katalog kann man theoretisch unbegrenzt viele Informationen verknüpfen. Somit könnte der ökonomische Druck auf die Antiquariate wachsen, die sich den Möglichkeiten des Internets verschließen. Man kann erwarten, daß die Entwicklung für den Sammler zahlreiche Vorteile bringt, da man die Preise unproblematisch vergleichen kann, jedoch auch Nachteile, da es immer schwieriger werden wird, entsprechende Informationen im Internet zu finden. Letztlich werden sich die Anbieter durchsetzen, die durch gezielte Kooperationen und Marketingmaßnahmen das Interesse der Nutzer auf sich ziehen.18
Ob sich in Zukunft die Zahl der privaten Anbieter über kommerzielle Plattformen erhöhen wird - wie derzeit beim Online-Buchhändler Amazon zu beobachten ist - bleibt abzuwarten.

Das Medium Internet, insbesondere das World Wide Web, befindet sich in einem stetigen Wandel, wodurch in diesem Artikel aufgeführte Seiten gegebenenfalls. nicht mehr aufrufbar sind bzw. ihre Adresse geändert haben könnten. Wie eingangs bereits dargestellt, kann und soll ein Anspruch auf Vollständigkeit bei der Darstellung nicht erhoben werden, und es ist den Präferenzen des Büchersammlers vorbehalten, sich durch eine gezielte Suche neue Quellen zu eröffnen.


Anmerkungen

1 Erklärungen für die in Zusammenhang mit dem Internet angeführten Fachtermini finden sich in den aktuellen Ausgaben führender Lexika.

2 Eine vergleichende Studie zum Auftritt von deutschen und englischen Online-Buchhandlungen bietet die Publikation: Haiko van Lengen: Bücher im virtuellen Warenkorb. Wie deutsche und britische Internet-Buchhandlungen das Internet als interaktives Medium nutzen. Berlin: Verlag für Wirtschaftskommunikation 2001.

3 Vgl. dazu auch das Interview mit Uwe Jochum in der Sonntags Zeitung vom 6. 1. 2002, abgedruckt in der Presseschau der V…B-Mitteilungen 55 (2002) (unter: http://www.uibk.ac.at/sci-org/voeb/vm/vm55-1presse.pdf
).

4 „The Internet and the Antiquarian Book Trade“, abrufbar unter:
http://members.verizon.net/~vze2yn8f/articles/article3.html.

5 Zwei inhaltlich leider schon weitgehend veraltete Publikationen bieten Zusammenstellungen von Internetadressen zum Thema Buch und Internet: Reinhard Kaiser: Literarische Spaziergänge im Internet. Frankfurt am Main: Eichborn 1996; Evan Morris: The booklovers guide to the internet. New York: Fawcett Columbine 1998.

6 Siehe Olaf Hamann: Internet; Björn Frank: Technischer Fortschritt bei Klopstock & Co - Elektronischer Handel mit antiquarischen Büchern und seine Folgen. In: DIW Mitteilungen 13-14/2002
(unter: http://www.diw.de/deutsch/publikationen/wochenberichte/docs/02-13-1.html).

7 Zusammengestellt von Annette Specht, abrufbar unter:
http://hss.ulb.uni-bonn.de/ulb_bonn/veroeffentlichungen/specht_annette/html/anh_inhalt.html.

8 Übersichten über aktuelle Mailing Lists und Newsgroups finden sich auf den Internetseiten www.litterascripta.com/bibliomania/lists.shtml und www.bookwire.com/bookwire/otherbooks/newsgroups.html.

9 Der von Olaf Hamann benutzte Terminus „Suchmaschine“ trifft die Funktion dieser Unternehmen nur unzureichend, da deren Tätigkeit über die Suche hinausgeht.

10 Abebooks Studie 10/2002 „Old meets new - Antiquare als Trendsetter im E-Commerce“ (abrufbar unter http://www.abebooks.de/docs/MediaRoom/Presse/releases.shtml).

11 Siehe Olaf Hamann: Internet und antiquarische Erwerbungen durch die Sammlung Deutscher Drucke - Chancen und Möglichkeiten eines neuen Mediums (unter: http://www.staatsbibliothek-berlin.de/deutsch/aktuelles/bibliothekartag.pdf), dazu auch: Matthias Glatthor: „Old meets new“ - Antiquare und Internet 2002. In: Aus dem Antiquariat 1 (2003), S. 47 f.

12 Siehe z. B. der C'T Artikel „Abebooks hat Justbooks verdaut“ (unter:
http://www.heise.de/newsticker/data/cgl-21.02.02-001/).

13 Pressemitteilung der Abebooks Europe GmbH vom 20. 2. 2002.

14 Siehe Wirtschaftswoche: Webseite der Woche vom 3. 7. 2002, vorgestellt von Sandra Pfister
.

15 ZVAB Presseinformation Mai 2002. Dazu auch: Buchmarkt aktuell: Online-Buchhandel vom 11. 2. 2002 und Buchmarkt aktuell: Antiquariate vom 24. 9. 2002 (abrufbar unter: www.buchmarkt.de).

16 Zu den finanziellen Verflechtungen siehe auch: Buchmarkt aktuell: Online-Buchhandel vom 11. 2. 2002 (abrufbar unter: www.buchmarkt.de).

17 Siehe Buchmarkt aktuell: Online-Buchhandel vom 30. 8. 1999.

18 Siehe Herbert Meinke: Nach der „Revolte“ alles beim alten? In: Aus dem Antiquariat 1 (2003), S. 48-51.

 

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